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Grafschaft Moers Geschichts-Stiftung

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Altmarktdenkmal

Diesterweg Büste

Findling im Hornwerk

Grabsteine Rheinberger Straße

Hektors Abschied von Andromache

Kaiserdenkmal

König Friedrich I.

Luise Henriette

Steinriesen im Park

Weyhe Gedenkstein

Wilhelm-Greef-Brunnen

Zur Zeit der sächsischen und fränkischen Kaiser gehörte die Grafschaft Moers zum Herzogentum Niederlothringen. Allmählich aber zerfiel dieses Herzogentum. An seine Stelle trat eine Reihe kleinerer, selbstständiger Herrschaften. Die eigenständigen  Herrschaften gingen vielfach aus den alten Gauen hervor. Als die Macht der Kaiser sank, wurden die Gaugrafen immer unabhängiger und autonomer. Viele benutzten ihre Stellung, um möglichst viel Grundbesitz zu erwerben. Durch Händeleien und Gebietsstreitigkeiten fand ein wilder Gärungsprozess freier Ländereien statt, bevor einigermaßen feste Grenzen aus diesen  Gebietsstreitereien hervorgingen. Im 13. Jahrhundert befanden sich innerhalb der Grenzen des heutigen Alt-Kreises Moers sieben verschiedene Gebiete oder Gebietsteile.

Ein Gebiet bildete die Grafschaft Moers bestehend aus dem südlichen Teil des Alt-Kreises Moers mit den Orten: Moers, Homberg, Baerl, Budberg, Repelen, Neukirchen, Vluyn, Kapellen, Hohenbudberg-Kaldenhausen (zum Teil), Friemersheim, Rumeln, Hochemmerich, Bergheim-Oestrum und Teile von Rheinberg.


Eine Besonderheit machte Krefeld aus: Es war Moerser Exklave, rundum eingeschlossen von kurkölnischem Gebiet. Einzige direkte Verbindung war die Moerser Landstraße, die durch fremdes – bis 1804 „ausländisches“ – Gebiet führte.


Außer von Kurköln war die Grafschaft auch von klevischen und geldrischen Gebieten umgeben.

Grafschaft Moers